Reports

Unter uns Fachleuten

Ja, unter uns Unterhaltsexperten, welche wir ja in diesem Land alle sein sollten, darf so etwas nicht passieren: Da hat doch Albert Holzer* sich Beträge auflasten lassen, welche er mit Leichtigkeit, eben als Unterhaltsexperte, durch die formell korrekte Antragsstellung zum richtigen Zeitpunkt vermeiden hätte können…. So mag vielleicht ein versierter Unterhaltsrechtler über Albert den Kopf schütteln. Doch merke: Nahezu 100 Prozent der Unterhaltsverpflichteten in Österreich sind keine Fachleute in Unterhaltsfragen, obwohl das von ihnen verlangt wird, wenn sie nicht überfahren werden wollen wie Albert Holzer. Lesen Sie, wie diese Republik jeden plattmacht, dem ausserordentliches Fachwissen fehlt, das keinem Menschen zuzumuten ist.

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Weltumspannend

Wenn wir Österreich für sein Unrecht leidenschaftlich, konkret und detailreich kritisieren, wollen wir dabei richtig verstanden werden: Wir haben nie behauptet, dass ab dem ersten Meter über der Staatsgrenze das Unrecht endet. Lesen Sie an einem schauerlichen Beispiel vom anderen Ende der Welt, dass dieses Unrecht kein exklusiv Rot/Weiß/Rotes ist, sondern ein tiefer, in Wahrheit wohl gesellschaftlich verwurzelter Zustand.

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Ödipus hat verloren

Nach vielen Jahren hat Werner Zubcic* endlich die Befreiung von der ungerechtfertigen Unterhaltsbelastung für sich und seine junge Familie in der Hand. Wir freuen uns für ihn, freuen uns, dass wir helfen konnten. Und doch lesen wir aus seinen Unterlagen ein trauriges Schicksal, dessen Grundmotiv uns eine tragische, mythologische Gestalt erinnert.

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Die Mütterwohlfahrt

Nach Buchstaben des Österreichischen Gesetzes sollten völlig objektive Stellen ausschließlich über das reine und edle Wohl der Kinder dieses Landes wachen, zwischen den Interessen der Eltern neutral einschreiten, wenn es notwendig sind, und sich aus allen darüber hinaus gehenden Konflikten heraushalten. Diese Stellen sollten die «Jugendwohlfahrtsträger» sein. Lesen Sie, warum Österreichs Jugendwohlfahrten manchmal eine neue Beschilderung benötigen. Dem Umgang mit Karl Hochmair* zufolge haben wir in Salzburg nämlich eine Mütterwohlfahrt.

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Der doppelte Boden

Peter Karg fühlt sich am Boden. Doch bald wird er feststellen, dass er nochmals tiefer fallen kann, so als ob er auf einem doppelten Boden gelandet wäre. Lesen, wie Gewaltschutz und Familienrecht in trauter Einigkeit einem Vater kaum eine Chance lassen.

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Gemauert

Markus Winter* wurde vor Gericht falsch informiert und im Unklaren gelassen. Jetzt soll dieser Vater unverhältnismäßig hohe Summen an Unterhalt bezahlen, Summen, die eindeutig widerrechtlich sind. Viele werden nun an eine zweite Instanz denken, die Markus helfen würde. Lesen Sie, wie ein «Rekurssenat» klar erkennbar mauert und dabei nicht vor dem Bruch geltenden Rechts zurückschreckt.

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Der goldene Tritt

Mit einem Goldgriff ist gemeint, wenn ein geschickter Einsatz kleiner Aufwendungen zu einem großen Gewinn führt. Dem Schatz deutschsprachiger Redewendungen darf, neben diesem Goldgriff, Melanie Kickl* mit Hilfe unseres Gewaltschutzes eine neue Redewendung hinzufügen. Lesen Sie, wie der gewinnbringend der brandneue «Goldene Tritt» sein kann:

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Maximal schlechte Laune

Wir stehen gemeinsam mit den befreundeten Organisationen, welche wirkliche, gleichberechtigte Elternschaft wollen, zum Ideal der Doppelresidenz. Diese hat Jürgen Bertsch* tatsächlich, im Sinne der Kinder und gleichwertiger Elternschaft, errungen, unter Zustimmung der Mutter der Kinder, Anja*. Warum hat diese Mutter später jedoch plötzlich «maximal schlechte Laune», und was wird sie wohl unternehmen, um ihre Laune zu bessern? Lesen Sie, wie gut Doppelresidenz ist, doch wie sie nach Belieben einer Mutter zerstört werden kann, im Haus des Österreichischen Familienrechts, dem mit den hunderten offenstehenden Hintertüren:

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Zwangsverschuldet

Stellen Sie sich vor, irgend jemand beschließt ohne Ihr Wissen, dass ständig Geld ausgegeben wird, welches Ihnen Monat für Monat als Schuldenberg aufgetürmt wird. In welchem unterentwickelten, völlig rechtsstaatwidrigen Land solche unfassbaren Zustände sogar üblich, häufig, normal und völlig rechtens sind? Lesen Sie die Antwort.

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Ein Update

Zum Schluss bedankt sich Marvin, trotz all des Leids, das er uns gerade ergreifend geschildert hat. Wofür? Dafür, dass wir das Unrecht, das seinen Kindern und ihm widerfährt, aufzeigen – und somit im Grunde ebenfalls bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, weil Sie zu den Hoffnungsträgern dieses Landes gehören, welche das Unrecht nicht ignorieren. Lesen Sie daher das grauenvollste „Update“, das wir jemals erhalten haben.

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