Volles Programm

Wer im Männerservice «Volles Programm» sagt, meint Ereignisse, wie sie Stefan Dandler* widerfahren sind. So sieht also ein «volles Programm» bei einer Scheidung und Trennung aus:

Stefans Frau Waltraud* hatte eine sehr, sehr schlechte Kindheit. Stefan meint, rückblickend betrachtet, dass er und seine Kinder darunter zu leiden hatten, weil sie ihre psychischen Belastungen nicht verarbeitet hat. Das würde Waltraud noch nicht entschuldigen, noch weniger jedoch die Republik Österreich, die tatkräftig unterstützt, dass eine Mutter ihre Probleme an ihren Verwandten auslässt.

Jedenfalls entschließt sich die Frau zur Trennung von ihrem Mann, genauer: Sie will die Kinder und sich vom Vater und Ehemann trennen. Aus diesem Grund sucht sie ohne Stefans Wissen eine Wohnung. Jetzt braucht Waltraud nur mehr Eines: Einen Grund, um gehen zu können und zugleich ihrem Mann die Schuld für ihren Auszug zuschieben zu können.

Wenn eine Frau wie Waltraud ihre Scheidung kühl und gründlich plant, achtet sie darauf, sich kein sogenanntes «Eheverschulden» nachweisen zu lassen. Das ist wichtig. Das bedeutet bares Geld für Waltraud. Nur, wenn sie dem Mann die Schuld zuschieben kann, darf sie ein Leben lang mit Ehegattenunterhalt auf Kosten ihres Exmannes rechnen, und nach seinem Tod mit einer Witwenpension.

Aus diesem Grund folgt der nächste Akt des «Vollen Programms»: Waltraud sorgt erst für schlechte Stimmung zwischen den Eheleuten, dann provoziert sie und geht täglich ein Stück weiter. Sie macht Stefan das Leben zur Hölle. Doch Stefan will nicht zuschlagen, zu Waltrauds Enttäuschung.

Daher bricht sie endlich einen massiven Streit vom Zaun, bei dem sie ihn letztlich blutig schlägt. Völlig perplex ruft Stefan die Polizei zur Hilfe.

Die Beamten verschaffen sich ein Bild von der Lage. Vor ihnen steht der blutende Mann, der sie gerufen hat. Doch die unverletzte Waltraud schluchzt plötzlich herzergreifend, als die Beamten sie befragen. Was würden Sie tun?

Wer Österreichs «Gewaltschutz» schon einmal unverfälscht erlebt hat, weiß, was nun folgen wird: Die Polizei droht dem fassungslosen Stefan mit der Wegweisung aus seinem eigenen Haus, zum «Schutz» seiner prügelnden Frau. Es ist den Beamten egal, dass es Waltraud war, die zugeschlagen hat.

Doch Waltraud hat die Koffer schneller gepackt, als Stefan weggewiesen werden konnte. Mit Polizeischutz lässt sie sich in ihre bereits bezugsfertige Wohnung fahren. Die Freunde und Helfer stehen Spalier, damit Waltraud alles mitnehmen kann, das ihr gehört. Kleider, Schuhe, Schminkkoffer, Schmuck und Tand, ja und die Kinder natürlich…

Spätestens jetzt fällt Stefan aus allen Wolken. Er steht allein in seinem Haus, des Alltags mit seinen Kindern entrissen, und sieht sich einer Scheidungsklage gegenüber, die es in sich hat:

Auf einmal wird er in der Klage als kompletter Unmensch dargestellt: Er sei ein aggressiver, drogensüchtiger Alkoholiker, der seine Frau ständig schlagen würde, Kinderpornos konsumierte und sogar seine Tochter Silke missbrauchte!

Diese Vorwürfe sind ein Erdbeben  – sagt sich zumindest der normale, unbefangene Mensch. Wir versichern Ihnen: Jeder in der Scheidungsbranche liest solche Vorwürfe ohne das geringste Wimpernzucken. Der «Profi» weiß: Normalerweise sind solche Vorwürfe bloß taktisch, damit die Frau das Eheverschulden dem Mann zuschieben, von ihm die Kinder fernhalten und zusätzlich Ehegattenunterhalt verlangen kann. «Normalerweise», das Wort schon… , ja normalerweise werden solche Vorwürfe in der Scheidungsklage erhoben und nach dem Scheidungsurteil einfach vergessen, die Aussage verweigert oder die Beschuldigungen abgeschwächt, damit die Frau keine Verleumdungsklage riskiert, und dann verläuft das Strafverfahren im Sande, wenn es überhaupt eines gibt.

Die Polizei stellt Stefans Haus auf den Kopf. Nach der Durchsuchung, im Großaufgebot mit Drogenhund und mit Computerexperten, welche vergeblich nach Kinderpornos suchen, stellt sich heraus, was zu erwarten war: Kein einziger Vorwurf ist haltbar.

Währenddessen geht es um das Geld. Der Unterhalt wird, lange vor der Scheidung, sehr schnell und sehr unbürokratisch geregelt, während alles andere sich endlos hinzieht. Bei vier Kindern und zusätzlich einstweiligen Ehegattenunterhalt für die Frau bleibt Stefan kein menschenwürdiger Betrag mehr zum Leben.

Stefan ist durch all das Unrecht endgültig fertig, verliert seinen Job, seine Kraft und seinen Glauben. Er ist schon gar nicht mehr handlungsfähig. Seine Gegenwehr ist erloschen. Waltraud hat in der Scheidung leichtes Spiel, und das Opfer dieses Familienrechts wird zum Schuldigen an der Scheidung erklärt. Bis zu seinem letzten Atemzug wird Stefan verpflichtet sein, der Frau, die ihn mehrfach falsch beschuldigt und sogar geschlagen hat, Unterhalt zu bezahlen.

Jetzt lebt Waltraud mit drei ihrer vier Kinder alleine, arbeitet nicht und ist doch völlig überfordert. Sie verschleißt einen Familienhelfer nach dem anderen, die eilig herbeigerufen wurden, weil Sohn Alexander, in diesem, von Waltraud zerstörtem Familienumfeld, schon im Jugendalter Handlungen setzt, für die er als 14-jähriger straffällig geworden wäre!

Der ältesten Tochter, Silke, geht es ebenso schlecht wie ihren Geschwistern und ihrem Vater. Doch sie kann entfliehen, erträgt es bei ihrer Mutter nicht mehr. So wird nun Stefan die Obsorge zugesprochen, für die Tochter, die er laut Waltraud missbraucht haben soll. Immer noch krümmt kein Staatsanwalt einen Finger, um Waltraud wegen einer schweren Straftat, einer der übelsten Verleumdungen, die auf diesem Planeten möglich sind, zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Gegenteil findet Waltraud Unterstützung, wo sie will, bei der Versorgung der Kinder und beim Eintreiben von Unterhalt, bis hin zur sklaventreiberischen «Anspannung».


Männerservice-Report #164, veröffentlicht am 13. August 2019

Betroffene
Stefan Dandler*
Kinder:
Silke*, 14 Jahre,
Alexander*, 12 Jahre
Nadja*, 10 Jahre
Sebastian*, 2 Jahre

In der Verantwortung
Waltraud Dandler*
Jugendwohlfahrt Eferding
österreichisches Familienrecht
österreichischer Gewaltschutz

Ort und Zeitraum:
Bezirk Eferding, 2018, bis jetzt

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Ein Kommentar

  1. Ein ganz normales Schauspiel, und die angebliche Elite, unsere Politikerinnen und Politiker, schauen zu.

    ‚Wer ein Unrecht nicht verhindert obwohl er es könnte, befiehlt es‘

    Dies sei den Personen ins Stammbuch geschrieben, und so wird auch in den Geschichtsbüchern über diese ‚Elite‘ geschrieben werden.