Eine Jugendamtbedienstete hetzt ihre Kinder auf

Ach, wie hatte Katharina Schaaf immer beteuert: „Ich versuche so sehr, den armen Trennungsvätern zu helfen. Wenn Sie zu mir kommen, dann haben sie Glück gehabt,“ schilderte die Mitarbeiterin der Jugendwohlfahrt ihrem Mann immer wieder, wie unendlich groß ihr Herz für Väter sei.

Sie, welche mit ihrem Mann Wolfgang vier Kinder großzieht, legt jedoch bei sich selbst schnell andere Maßstäbe an. Dass sie sich von Wolfgang trennen will, dürfte schon festgestanden haben, als sie hinterrücks im Internet auf die Suche ging, etwa nach knackigen Feuerwehrleuten, wie Wolfgang viel später zufällig und schockiert feststellte.

Trennungen und Scheidungen, das zeigt unsere Erfahrung ebenso wie jene vieler Berater und Anwälte, werden oft von einem Partner sehr genau geplant und vorbereitet, und hierbei können sich Frauen wahrlich nicht beschweren, zahlenmäßig unterrepräsentiert zu sein. „Zumeist kommt der Mann, wenn es schon zu spät ist, während die Frau schon alle Tatsachen geschaffen hat“ – so hat ein uns vertrauter Anwalt unsere Erfahrungen bestätigt und den Eindruck Vieler auf den Punkt gebracht.

Besonders gut bereitet sich Katharina Schaaf vor. Sie sitzt schließlich, in der Jugendwohlfahrt, an der Wissensquelle. Zuerst bringt sie die Kinder auf ihre Seite. Das geht einfach. Die meisten Männer bemerken es nicht einmal. Laufende, kleine, nonverbale Unterstellungen, natürlich das möglichst schnelle Wegschicken der Kinder, ins Bett oder zum Zähneputzen, irgendetwas Wichtiges gibt es immer, sobald Papa kommt – Der Vater bemerkt nur, dass er immer schwerer an die Kinder herankommt.

Dann wird der Streit geschürt, ja, inszeniert, wenn es notwendig scheint. Natürlich lässt es Katharina krachen, bis sie einen Grund sieht, die Polizei zu holen. Diese sieht zwar eindeutig keinen Grund zum Einschreiten. Doch Wolfgangs Ängste, die er den Polizisten anvertraut, dass seine Frau ihn noch einmal falsch beschuldigt, beantworten diese mit dem Ratschlag, Wolfgang solle doch woanders schlafen – dann könne ihm seine Frau nichts Falsches unterstellen.

Die Trennung lässt sich ohnehin nicht vermeiden, und Katharina weiß, dass ihr Arbeitgeber, die Jugendwohlfahrt, auch in ihrem Fall der Meinung sein wird: Die Kinder gehören zur Mutter… Um die Scheidung gut abzuwickeln, verspricht sie Wolfgang noch heiß und innig: „Du kannst die Kinder jederzeit sehen, wann immer Du willst. Ja, sie, die väterfreundliche Katharina, ist doch „nicht so Eine“, versichert sie Wolfgang.

Kurz nach der Scheidung ist wieder alles anders, nämlich genau so, wie Katharina das will: Auf einmal vereitelt sie, die Mitarbeiterin eines Amts, das den Eltern-Kind-Kontakt unterstützen soll, total. Wolfgang kann noch heute nicht fassen, wie schnell sie die Kinder umgedreht hat. Mit allen Kindern hatte er einen guten Draht, war für sie in allen Belangen immer da und hat sich gut gekümmert. Wie vom Blitz getroffen stellt Wolfgang nun fest, dass seine Kinder ihn wie auf Knopfdruck nicht mehr sehen wollen.

Für den Kleinsten erkämpft er noch einmal Kontaktrecht, in einer Besuchsbegleitung. Doch der Kleine Sohn sitzt zusammengekauert vor seinem Vater, während die Mutter vor der Tür im Auto wartet. Der Druck ist durch die Tür spürbar. Noch heute erinnert sich Wolfgang an die Tränen, welche die Sozialarbeiterin in den Augen hatte, als sein Sohn bat, hinaus zur Mutter gehen zu dürfen und nie wieder zu kommen.

An diesem Tag ist das letzte Stück von Wolfgangs Familienleben, in der letzten Stunde mit einem seiner Kinder, wie ein abgestorbener Teil von ihm endgültig weggebrochen und hinterlässt seitdem einen schmerzenden Stumpf.

Was bleibt Wolfgang nun? Für den Jüngsten wird Wolfgang ständig von seiner Mutter gepfändet, mehr hört oder sieht er nicht mehr von ihm. Die drei volljährigen Kinder studieren alle, und jedes klagt seinen Vater penetrant auf den letzten Cent Unterhalt. Bei jeder Gerichtsverhandlung wird jedes klagende Kind von derselben Vertrauensperson begleitet: Von Katharina, welche die Anträge der Kinder mit Fachwissen und OGH-Urteilen vollstopft, welche sie von der Arbeit mitgenommen hat.

Die Studiennachweise bekommt Wolfgang überhaupt erst, als er sie gerichtlich einfordert, und dann, wie zum Hohn, in der Größe einer Zigarettenschachtel ausgedruckt.

Wolfgang ist von seinen Kindern tief enttäuscht, doch er schafft es nicht, ihnen böse zu sein. Er hat sie noch zu sehr in seinem Herzen.

Wolfgang fühlt sich von Allem, an das er geglaubt hat, im Stich gelassen, begonnen von der Politik über die Justiz bis hin zu den vielen Menschen, die einfach aus Vorurteilen heraus gar nicht daran denken wollen, welch tiefes Unrecht im widerfährt. „Da wird schon etwas vorgefallen sein“, so lautet die gewohnte und doch so verletzende, im Stich lassende Reaktion vieler Menschen, wenn ein Mann seine eigenen Kinder nicht sehen darf und sie ihm entfremdet werden. Dass eine Frau und Mutter dies aus böswilligen Gründen betreiben könnte und sie dabei eben die Vorurteile vieler Menschen, die sich sofort gegen den Mann richten, nutzt, kommt ihnen nicht in den Sinn.

Achtung, Rentenklau! Lesen Sie, wie Politiker diesen Betroffenen mit einer zusätzlichen Ungerechtigkeit bis ins Grab belasten wollen: http://www.maennerservice.at/pensionssplitting/

Männerservice-Report #83, veröffentlicht am 23. Januar 2018

Betroffene
Vater: Wolfgang Schaaf*
4 Kinder, 16 bis 26 Jahre alt
väterliche Verwandte

In der Verantwortung
Katharina Schaaf*, Mutter der Kinder
ein Wiener Bezirksgericht
Republik Österreich, in Politik, Justiz und Exekutive

Ort und Zeitraum:
Wien, seit 2004 bis jetzt

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